| CDU/CSU-Außenexperte Jürgen Klimke fordert die sozialistische Regierung Griechenlands auf, sich nicht an der verbalen Hetze gegen Deutschland zu beteiligen |
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| Freitag, 26. Februar 2010 um 23:44 Uhr |
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Der CDU/CSU-Berichterstatter für die Außenbeziehungen mit Griechenland, Jürgen Klimke, zeigt sich besorgt über die zunehmenden antideutschen Ressentiments im griechischen Parlament, der Regierung und zunehmend auch der Öffentlichkeit. Die aufkeimende Stellvertreterdebatte gegen Deutschland lenkt für Klimke von den dringend gebotenen Lösungen in der griechischen Finanzkrise ab und birgt die Gefahr, die sehr guten bilateralen Beziehungen zwischen den Staaten zu beschädigen.
„Die Aussagen des stellvertretenden griechischen Ministerpräsidenten Theodoros Pangalos, Deutschland habe seine Entschädigungsleistungen aus dem Zweiten Weltkrieg nicht beglichen und trage damit an der Misere der griechischen Wirtschaft mit Schuld, sind einem gestandenen Politker nicht würdig,“ erklärt Klimke die sich derzeit hochschaukelnden Ereignisse in Athen. Der Hamburger Politiker unterstützt das Auswärtige Amt darin, die Beschuldigungen, Deutschland hätte Griechenland das griechische Gold weggenommen, deutlich zurückzuweisen. „Fakt ist, dass Deutschland 1960 im Rahmen eines Wiedergutmachungsabkommens Entschädigungszahlungen über 150 Millionen D-Mark an Griechenland für Opfer nationalsozialistischer Verbrechen gezahlt hat,“ korrigiert Klimke den Griechen Pangalos. |