| G8-Gipfel bringt Erfolge für die Entwicklungszusammenarbeit |
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| Dienstag, 29. Juni 2010 um 08:59 Uhr |
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Anlässlich des G8-Gipfels in Muskoka / Kanada erklärt Jürgen Klimke:
Auch bei der Müttersterblichkeit bleibt die Zielvorgabe, bis 2015 die Zahl der Todesfälle auf 120 je 100.000 Geburten zu senken, eine große Herausforderung, die weiterer Anstrengungen bedarf. Die Beschlüsse der G8-Staats- und Regierungschefs senden damit auch ein wichtiges Signal in Richtung des VN-Gipfels im September in New York, bei dem die Anstrengungen der Geberländer zur Erreichung der Millenniumsziele überprüft werden sollen.
Anlässlich des G8 Gipfels in Kanada wurde auch der erste G8 Rechenschaftsbericht über die Umsetzung von Zusagen der G8 im Entwicklungsbereich veröffentlicht. Darin wird für viele Bereiche eine positive Bilanz gezogen:
Die Bilanz belegt auch, dass es wichtig ist, dass sich die Ebene der Staats- und Regierungschefs mit Entwicklungsfragen befasst. Die Weiterentwicklung der internationalen Gipfelarchitektur hin zu den G20 darf nicht dazu führen, dass diese positiven Impulse für die Entwicklungspolitik durch die Chef-Ebene verloren gehen. Wir begrüßen daher die koreanische Initiative für eine ständige Arbeitsgruppe Entwicklung auch im G20 Kreis. Mit ihr verbinden wir die Hoffnung, dass sie dazu beiträgt, entwicklungspolitische Anliegen bei einer dann größeren Zahl von Gebern hochrangig zu verankern. |