Kooperation zwischen NGOs und Militär erforderlich PDF Drucken E-Mail
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Montag, 19. Juli 2010 um 15:20 Uhr

Anlässlich der morgen beginnenden Kabuler Konferenz zur Zukunft Afghanistans erklärt Jürgen Klimke:
Auf der Konferenz in Kabul werden entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft Afghanistans getroffen werden. Der Fokus darf dabei nicht nur auf militärischen Fragen und Abzugsterminen liegen. Genauso wichtig ist die Frage des zivilen Wiederaufbaus.

 

Die afghanische Regierung muss sich bei der Konferenz auf klare Zielmarken für den Wiederaufbau verpflichten, die sie mit internationaler Unterstützung erreichen will. Diese Hilfen werden auch noch für lange Zeit nach dem Abzug der internationalen Truppen weiterlaufen müssen, um die Regierung in Kabul zu unterstützen. Solange ISAF noch in Afghanistan aktiv ist, spielt das Militär eine wichtige Rolle bei der Absicherung des zivilen Wiederaufbaus. Eine Studie, die das BMZ gemeinsam mit der FU Berlin veröffentlicht hat, zeigt deutlich, dass der Erfolg des Einsatzes in Afghanistan dort am größten ist, wo ziviles und militärisches Engagement Hand in Hand gehen. Insofern ist die Weigerung von VENRO, des Dachverbands der NGOs im Entwicklungsbereich in Deutschland, überhaupt mit militärischen Kräften zu kooperieren, wenig hilfreich und kaum nachvollziehbar.

 

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