Helmut-Schmidt-Universität muss erhalten bleiben – Kanzlerin hat Bildung von den Sparplänen ausgeschlossen PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, 03. Juni 2010 um 17:30 Uhr

Jürgen Klimke spricht sich uneingeschränkt für den Erhalt der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr (HSU) aus. Gleichzeitig plädiert er dafür, in der aktuellen Diskussion eine wachsame Ruhe zu bewahren. Zurzeit wird öffentlich darüber diskutiert, ob die Sparpläne des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu Lasten der Bundeswehr-Universität gehen könnten, die in Klimkes Wahlkreis Hamburg-Wandsbek beheimatet ist.

 

„Die Helmut-Schmidt-Universität leistet eine hervorragende Arbeit sowohl bei der Ausbildung des Führungsnachwuchses der Bundeswehr, als auch für den Bildungsstandort Deutschland im Allgemeinen. Ich werde mich selbstverständlich in Berlin dafür stark machen, dass dafür auch weiterhin die Voraussetzungen gegeben sein werden“, sagt Jürgen Klimke, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Wandsbek.

Noch gebe es jedoch keinen konkreten Anlass, sich mit möglichen Rotstift-Entscheidungen der Bundesregierung auseinanderzusetzen, gibt Klimke zu bedenken. Das Bundeskabinett wird erst am Wochenende über die Sparpläne beraten. Die Spar-Beschlüsse sollten konstruktiv und mit Bedacht gefasst werden, so Klimke. „Zudem hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagt, dass Bildung und Forschung von den Einsparungen ausgenommen werden. Ich gehe davon aus, dass das auch für die HSU gilt“, erklärt Klimke.

Dennoch wird sich Klimke persönlich gegenüber dem Bundesverteidigungsminister dafür einsetzen, dass die Bedeutung der Helmut-Schmidt-Universität für die Bundeswehr, für Hamburg und für ganz Deutschland noch deutlicher im Bewusstsein der Bundesregierung verankert wird.

 

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